Ratgeber

Welches Zubehör lohnt sich für den WaterRower?

FlowRow Board unter einem WaterRower

Wasserpflege-Tabletten gegen Algen braucht jeder WaterRower-Besitzer, und wenn du deine Leistung tracken möchtest, einen Monitor. Alles andere hängt davon ab, was du vom Rudern willst. Hier die ehrliche Reihenfolge, von Pflicht bis Kür.

Pflicht: Wasserpflege

Das Wasser im Tank bleibt jahrelang drin. Ohne Pflege wird es trüb, und irgendwann wachsen Algen. Die Chlortabletten von WaterRower (Puritabs) oder vergleichbare Tabletten halten das Wasser klar, eine Tablette alle paar Monate reicht. Wenn du das Gerät gebraucht gekauft hast und das Wasser schon grün ist: Tank leeren, spülen, neu füllen, Tablette rein.

Wenn du deine Leistung tracken möchtest: Monitor und Apps

Der Monitor des WaterRower zeigt die wichtigsten Werte wie Zeit, Distanz und Schlagzahl. Wenn du deine Trainings in eine App übertragen möchtest, reicht beim S4-Monitor das ComModule, ein kleines Bluetooth-Modul. Für eine genauere Leistungsmessung lässt sich SmartRow nachrüsten. Beim Performance Ergometer ist diese Messung mit dem PowerPulley schon eingebaut. Solche Zusatzgeräte lohnen sich, wenn du strukturiert trainierst und Fortschritte vergleichen willst. Wenn du zum Ausgleich ruderst, kannst du dir das sparen.

Praktisch: eine Handy-Halterung

Fürs Training nach Video oder mit einer App. Eine Handy-Halterung für die Auto-Windschutzscheibe tut es, damit rudere ich praktisch immer.

Kann helfen: ein Sitzkissen

Dafür gibt es zwei Gründe. Manchen Leuten ist der Sitz einfach etwas zu hart. Mir ist der WaterRower nie zu hart, der Concept2 schon eher, und er ist auch nicht ganz so ergonomisch. Dort ist ein Sitzkissen nicht verkehrt. Der zweite Grund ist die leicht erhöhte Sitzposition: Damit fällt es dir leichter, vorn aufrechter zu rudern und nicht so sehr in den Rundrücken zu gehen.

Geschmackssache: Ruderhandschuhe

Ich brauche sie nie, aber es gibt Leute, die nie darauf verzichten wollen. Handschuhe schonen die Hände und du bekommst weniger Blasen, dafür hast du etwas weniger direktes Gefühl in den Händen.

Das, was das Rudern selbst verändert: ein Balance Board

Alles bisher Genannte macht das Rudern bequemer oder messbarer. Die Bewegung selbst bleibt gleich: vor und zurück auf einer festen Schiene.

Auf dem Wasser kommt eine Seitbewegung dazu, eine zweite Dimension: Das Boot kippt bei jedem Schlag leicht zur Seite, und du hältst es mit dem Rumpf im Gleichgewicht.

Das FlowRow Board bringt diese Seitbewegung auf den WaterRower: zwei Holzbretter, die unter die Füsse des Geräts gelegt werden, ohne Umbau. Darauf schwankt der WaterRower seitlich wie ein Boot. Dein Rumpf arbeitet bei jedem Schlag mit, und das Rudern fühlt sich näher am Wasser an. Sechs Balancelevel, von Moderate bis Ultra, lassen sich mit Umbausätzen ändern.

Das Board passt auf alle WaterRower mit dem klassischen Holzrahmen: Original in allen Holzvarianten, Performance, Lite, S1 und Ergatta, auch ältere Geräte wie Natural, Classic oder Oxbridge. Es steht auch unter Geräten mit HiRise-Adapter, dann wählst du ein bis zwei Level niedriger. Du bekommst es direkt bei FlowRow oder bei WaterRower | NOHrD in Lizenz. Für A1 und M1 LoRise gibt es eigene FlowRow Boards, für den M1 HiRise keines.

→ FlowRow Board für den WaterRower

Was du nicht brauchst

Eine Matte unter dem Gerät, spezielle Ruderschuhe (Turnschuhe reichen) und Zusatzgewichte am Griff (die Technik leidet, die Wirkung ist gering).

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Rudertraining auf dem Concept2 RowErg mit FlowRow Board