Ein Ruderboot ist schmal und liegt auf dem Wasser, darum kippt es bei jedem Schlag leicht zur Seite, und du hältst es mit Rumpf und Händen im Lot. Ein Rudergerät steht auf dem Boden, es kippt nie, darum trainierst du darauf Ausdauer und Kraft, aber nicht das Gleichgewicht. Diese Lücke lässt sich schliessen, mit Übungen neben dem Gerät oder mit einem Board, das das Gerät zum Schwanken bringt.
Was im Boot passiert
Ein Rennboot für eine Person ist etwa 30 Zentimeter breit. Es kippt, sobald du die Hände ungleich führst, die Schultern verdrehst oder beim Vorrollen das Gewicht verlagerst. Erfahrene Ruderer halten das Boot ruhig, ohne darüber nachzudenken: Die Tiefenmuskulatur des Rumpfs arbeitet bei jedem Schlag mit, und die Hände fühlen über die Ruder, wo das Boot ist. Das ist ein Grund, warum Rudern auf dem Wasser als Ganzkörpertraining gilt, das viel Koordination verlangt.
Was auf dem Rudergerät fehlt
Das Rudergerät nimmt dir die Seitbewegung ab. Die Schiene gibt die Richtung vor, die Füsse stehen fest, das Gerät bleibt gerade, egal wie du ziehst. Das hat Vorteile: Jeder kann sofort rudern, und die Technik lässt sich in Ruhe lernen. Aber dein Gleichgewichtssinn hat nichts zu tun, und Fehler in der Haltung bleiben unbemerkt, weil nichts kippt.
Zwei Wege, Balance ins Training zu holen
Neben dem Gerät: Einbeinstand, Planks mit Beinheben, Übungen auf einem Balancekissen. Das trainiert das Gleichgewicht, aber getrennt vom Rudern. Die Verbindung zum Ruderschlag fehlt.
Auf dem Gerät: Das FlowRow Board stellt das Rudergerät auf zwei bewegliche Holzbretter. Zwischen Ober- und Unterplatte sitzen Gummipuffer, die das Gerät seitlich kippen lassen, ähnlich wie ein Boot. Verlagerst du das Gewicht, merkst du es sofort. Dein Rumpf gleicht aus, bei jedem Schlag, ohne dass du daran denkst.
Wie viel Instabilität ist richtig?
Das hängt von deinem Körpergewicht und deinem Gleichgewicht ab. Das Board hat sechs Balancelevel, bestimmt durch die Gummipuffer, von Level 1 (Moderate) bis Level 6 (Ultra). 9 von 10 Kundinnen und Kunden starten zwischen Level 2 und 4, Level 3 ist das beliebteste. Die Level lassen sich mit einem Umbausatz jederzeit wechseln.
Für wen das sinnvoll ist
Für alle, die auf dem Rudergerät mehr wollen als Kilometer: Ruderer, die im Winter das Bootsgefühl behalten wollen, Menschen, die ihr Training koordinativ anspruchsvoller machen möchten, alle, die ihre Tiefenmuskulatur und ihr Gleichgewichtsgefühl stärken und etwas für einen stabilen Rücken tun wollen, und alle, denen das Rudern auf der festen Schiene zu eintönig geworden ist.
→ FlowRow Board für dein Rudergerät (WaterRower, Concept2 und weitere)


